Warum massiv bauen

Massivhaus vs. Fertighaus (Holzständerbauweise)

Zu Beginn eines jeden Bauvorhabens müssen einige Grundsatzfragen geklärt werden. Dazu gehört auch die Entscheidung über die Bauweise des neuen Eigenheims. Es muss also geklärt werden, ob ein Fertighaus, z. B. in Holzständerbauweise oder ein Massivhaus entstehen soll. Da sich beide Bauweisen deutlich voneinander unterscheiden, sollte man hier genau hinschauen und sich über die jeweiligen Besonderheiten informieren. Wir stellen die Vor- und Nachteile eines Massivhauses und eines Fertighauses gegenüber.

Nichts ist solider als ein Massivhaus

  • Mauersteine besitzen eine hohe Tragfähigkeit und Stabilität
  • Sie sind formbeständig, d.h. es gibt keine Verformungen durch Schrumpfen oder Dehnen bei wechselnden Temperaturen
  • Mauersteine sind sehr widerstandsfähig gegen Starkregen und Wassereintritt, sie trocknen leicht wieder aus
  • Die größere Masse von Mauersteinen sorgt für einen guten Schallschutz nach außen und im Inneren des Hauses
  • Massive Decken und Wände aus mineralischen Baustoffen sind nicht brennbar (Baustoffklasse A1)

 Ökologisch bauen mit Mauersteinen

  • Mauersteine sind ein natürlicher mineralischer Baustoff, das Material für die Herstellung wird in der Region schonend abgebaut
  • Für Sie muss kein Baum gefällt werden, wodurch für lange Zeit ein CO2-Speicher verloren geht (wobei der Holzanteil bei Fertighäusern in Holzständerbauweise auch nur 7-10% beträgt)
  • Mauersteine müssen nicht chemisch gegen Schimmel, Fäulnis und Insektenbefall behandelt werden
  • Die Bestandteile von Mauersteinen setzen keine umweltschädlichen Stoffe und Emissionen frei
  • Nur massive Decken und Wände schirmen ohne zusätzliche Maßnahmen vor Elektrosmog und Strahlung von Mobilfunkmasten

 Im Massivhaus wohnt es sich angenehm natürlich

  • Ein mineralischer Mauerstein bietet beste Voraussetzungen für ein gesundes, schadstofffreies Wohnklima
  • Der Feuchteausgleich massiver Wände und Decken beugt einer Schimmelbildung vor und sorgt für eine angenehme Raumluftqualität
  • Bei zu trockener Luft gibt das Mauerwerk Feuchte an den Raum zurück
  • Die hervorragende Wärmespeicherkapazität von Mauerwerk verhindert im Winter ein rasches Auskühlen (Kachelofen-Effekt) und beugt im Sommer einer schnellen Aufheizung vor (Klimaanlagen-Effekt)
  • So schaffen Wände aus Mauersteinen Behaglichkeit und sparen Heizkosten

Das Massivhaus als eine Investition fürs Leben

  • Ein massiv gebautes Haus übersteht im Schnitt drei Bewohnergenerationen und hält mehr als 100 Jahre
  • Pflege und Wartung beschränken sich auf den Wetterschutz (gelegentlicher Außenanstrich)
  • Häuser in Massivbauweise kosten in der Regel weniger als Holzhäuser (Quelle LCEE-Beratungsinstitut, Darmstadt)
  • Durch ihren höheren Wiederverkaufswert sind sie die bessere Wertanlage
  • Nicht umsonst haben Massivhäuser bei Banken einen höheren Beleihungswert
  • Massivhäuser sind flexibel bei späteren Veränderungen: Wände können verändert, Fenster- und Türöffnungen versetzt werden, wo eine starre Holzständerkonstruktion klare Grenzen setzt

Viele Argumente also, die für ein Haus in Massivbauweise sprechen. Die meisten der aufgezählten Punkte sind bei einem Fertighaus gegenteilig und somit in der Regel als Nachteil eines Fertighauses zu sehen.

Bauzeit

Häufig wird argumentiert, dass der Bau eines Massivhauses wesentlich länger dauert als der eines Fertighauses. Betrachtet man jedoch die Vorarbeit und verhältnismäßig meist lange Vorlaufzeit, die bei der Anfertigung von Fertighäusern nötig ist, relativiert sich die Bauzeit. Weiterhin müssen nach der Zusammensetzung eines Fertighauses im Innenraum ebenso die nahezu gleichen Arbeiten erfolgen als bei einem massiv gebauten Haus. Somit ist die tatsächliche Bauzeit eines Massivhauses nur unwesentlich länger und sollte nicht als Hauptkriterium für die Entscheidung zwischen beiden Bauweisen gelten.

Material

Ein absoluter Pluspunkt bei einem Massivhaus ist die Vielfalt der Baustoffe. Je nach Themenschwerpunkt kann hier aus extrem belastbaren Massivbaustoffen gewählt werden. Zu diesen zählen moderne Ziegel- aber auch Ytong-Steine (Porenbeton). Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile in puncto Dämmung, Wärmespeicherung, Schall- sowie Lärmschutz und natürlich der Kosten. Was alle Baumaterialien gemeinsam haben, ist die Standfestigkeit bei Naturkatastrophen oder einem Brand.

Bei weiteren Fragen rund um die Entscheidung Massivhaus oder Fertighaus, könnt Ihr euch gerne jederzeit an uns wenden. Wir können in einem Beratungsgesprächs Details erläutern und schicken euch auch gerne Infomaterial zu.

Mauersteine

Warum massiv bauen

Massivhaus vs. Fertighaus (Holzständerbauweise)

Zu Beginn eines jeden Bauvorhabens müssen einige Grundsatzfragen geklärt werden. Dazu gehört auch die Entscheidung über die Bauweise des neuen Eigenheims. Es muss also geklärt werden, ob ein Fertighaus, z. B. in Holzständerbauweise oder ein Massivhaus entstehen soll. Da sich beide Bauweisen deutlich voneinander unterscheiden, sollte man hier genau hinschauen und sich über die jeweiligen Besonderheiten informieren. Wir stellen die Vor- und Nachteile eines Massivhauses und eines Fertighauses gegenüber.

Nichts ist solider als ein Massivhaus

  • Mauersteine besitzen eine hohe Tragfähigkeit und Stabilität
  • Sie sind formbeständig, d.h. es gibt keine Verformungen durch Schrumpfen oder Dehnen bei wechselnden Temperaturen
  • Mauersteine sind sehr widerstandsfähig gegen Starkregen und Wassereintritt, sie trocknen leicht wieder aus
  • Die größere Masse von Mauersteinen sorgt für einen guten Schallschutz nach außen und im Inneren des Hauses
  • Massive Decken und Wände aus mineralischen Baustoffen sind nicht brennbar (Baustoffklasse A1)

 Ökologisch bauen mit Mauersteinen

  • Mauersteine sind ein natürlicher mineralischer Baustoff, das Material für die Herstellung wird in der Region schonend abgebaut
  • Für Sie muss kein Baum gefällt werden, wodurch für lange Zeit ein CO2-Speicher verloren geht (wobei der Holzanteil bei Fertighäusern in Holzständerbauweise auch nur 7-10% beträgt)
  • Mauersteine müssen nicht chemisch gegen Schimmel, Fäulnis und Insektenbefall behandelt werden
  • Die Bestandteile von Mauersteinen setzen keine umweltschädlichen Stoffe und Emissionen frei
  • Nur massive Decken und Wände schirmen ohne zusätzliche Maßnahmen vor Elektrosmog und Strahlung von Mobilfunkmasten

 Im Massivhaus wohnt es sich angenehm natürlich

  • Ein mineralischer Mauerstein bietet beste Voraussetzungen für ein gesundes, schadstofffreies Wohnklima
  • Der Feuchteausgleich massiver Wände und Decken beugt einer Schimmelbildung vor und sorgt für eine angenehme Raumluftqualität
  • Bei zu trockener Luft gibt das Mauerwerk Feuchte an den Raum zurück
  • Die hervorragende Wärmespeicherkapazität von Mauerwerk verhindert im Winter ein rasches Auskühlen (Kachelofen-Effekt) und beugt im Sommer einer schnellen Aufheizung vor (Klimaanlagen-Effekt)
  • So schaffen Wände aus Mauersteinen Behaglichkeit und sparen Heizkosten

Das Massivhaus als eine Investition fürs Leben

  • Ein massiv gebautes Haus übersteht im Schnitt drei Bewohnergenerationen und hält mehr als 100 Jahre
  • Pflege und Wartung beschränken sich auf den Wetterschutz (gelegentlicher Außenanstrich)
  • Häuser in Massivbauweise kosten in der Regel weniger als Holzhäuser (Quelle LCEE-Beratungsinstitut, Darmstadt)
  • Durch ihren höheren Wiederverkaufswert sind sie die bessere Wertanlage
  • Nicht umsonst haben Massivhäuser bei Banken einen höheren Beleihungswert
  • Massivhäuser sind flexibel bei späteren Veränderungen: Wände können verändert, Fenster- und Türöffnungen versetzt werden, wo eine starre Holzständerkonstruktion klare Grenzen setzt

Viele Argumente also, die für ein Haus in Massivbauweise sprechen. Die meisten der aufgezählten Punkte sind bei einem Fertighaus gegenteilig und somit in der Regel als Nachteil eines Fertighauses zu sehen.

Bauzeit

Häufig wird argumentiert, dass der Bau eines Massivhauses wesentlich länger dauert als der eines Fertighauses. Betrachtet man jedoch die Vorarbeit und verhältnismäßig meist lange Vorlaufzeit, die bei der Anfertigung von Fertighäusern nötig ist, relativiert sich die Bauzeit. Weiterhin müssen nach der Zusammensetzung eines Fertighauses im Innenraum ebenso die nahezu gleichen Arbeiten erfolgen als bei einem massiv gebauten Haus. Somit ist die tatsächliche Bauzeit eines Massivhauses nur unwesentlich länger und sollte nicht als Hauptkriterium für die Entscheidung zwischen beiden Bauweisen gelten.

Material

Ein absoluter Pluspunkt bei einem Massivhaus ist die Vielfalt der Baustoffe. Je nach Themenschwerpunkt kann hier aus extrem belastbaren Massivbaustoffen gewählt werden. Zu diesen zählen moderne Ziegel- aber auch Ytong-Steine (Porenbeton). Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile in puncto Dämmung, Wärmespeicherung, Schall- sowie Lärmschutz und natürlich der Kosten. Was alle Baumaterialien gemeinsam haben, ist die Standfestigkeit bei Naturkatastrophen oder einem Brand.

Bei weiteren Fragen rund um die Entscheidung Massivhaus oder Fertighaus, könnt Ihr euch gerne jederzeit an uns wenden. Wir können in einem Beratungsgesprächs Details erläutern und schicken euch auch gerne Infomaterial zu.

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